Ich habe neue Arbeit bekommen

Wenn man früher nach der Wende nicht gleich Arbeit hatte war das nicht schön, aber auch nicht ungewöhnlich. Heutzutage hat sich daran eigentlich nichts geändert. Es ist immer noch nicht schön, aber mittlerweile fast normal wenn man ohne Arbeit da steht. Was ich dann immer nicht begreife ist, wie die einzelnen Menschen mit ihrer Situation umgehen. Statt zu versuchen dagegen etwas zu unternehmen, sitzen sie zu Hause, schauen Talkshows und qualmen mit ihren ungesunden Zigaretten die Bude voll. Oder noch schlimmer, wenn das alles im Suff endet. Ich finde dass niemand aufgeben sollte, egal wie bescheiden es ihm gerade geht. Es gibt doch trotzdem noch genug Wege, die wieder Licht ins Dunkel bringen. Ich habe niemals aufgegeben, sondern eher versucht immer das Beste aus meinen misslichen Lagen zu machen. Ich war auch nicht permanent in Arbeit. Aber ich habe mir deswegen sehr oft ein Bein ausgerissen, um irgendwo wieder einer Beschäftigung nachgehen zu können. An einigen Bildungsmaßnahmen habe ich ebenfalls teilgenommen, wenn ich gerade keine Arbeit hatte. Jedenfalls habe ich mich noch nie so gehen gelassen, wie man es oft bei den Leuten im Fernsehen sieht, über die dann ein peinlicher Bericht kommt.
Letztens erfuhr ich aus der Tageszeitung, dass bei uns in der City eine Zeitarbeitsbörse stattfindet. Ich meldete mich telefonisch an und fuhr dort hin. Das war super, weil ich hier alle Firmen für Zeitarbeit aus Berlin zugleich antreffen konnte. Ich stellte mich überall mit meinem Lebenslauf vor und bekam etliche Visitenkarten mit. Vor zwei Tagen habe ich meinen neuen Arbeitsvertrag bei der Zeitarbeit Berlin unterschrieben.

Stromsparende Küche

Man kann ja heutzutage in vielen Bereichen Strom sparen. Beim Fernseher oder beim Ofen liegt das auf der Hand, aber auch Waschmaschine und Geschirrspüler können zu einem niedrigen Stromverbrauch beitragen. Deswegen habe ich mich mal nach denen umgeschaut.
Ich bin quasi auch ein kleiner Energiesparer: Ich mache immer den Standby-Modus aus, habe ein Eco DECT Telefon und schaue beim Kauf immer auf den Verbrauch der Geräte. Summa summarum macht sich das dann schon bemerkbar.

Letztens hat sich unser Geschirrspüler dann verabschiedet. Er pumpte einfach kein Wasser mehr hinein und kurz davor nur kaltes Wasser. Da haben wir den Techniker kommen lassen, der hat mal verschieden Sachen getestet, aber meinte, dass es wohl recht teuer wird und wir hinterher quasi eine neuen Geschirrspüler bekommen würden. Da wollte ich dann doch lieber einen neuen kaufen.
Warum ich mir nicht schon früher einen neuen gekauft habe? Da die Einsparung an Strom und Wasser in keinem Verhältnis zu den Produktionskosten des Gerätes stehen und man schließlich so auch CO2 spart.

Es sollte natürlich nach Möglichkeit ein Eco Geschirrspüler sein. Auch wenn sie etwas länger für die Wäsche brauchen, so kommen sie doch mit viel weniger Waschmittel, Wasser und Strom aus und das ist mir wichtiger. Um mir mal ein genaues Bild zu machen, was es aktuell so auf dem Markt gibt, habe ich mal ein wenig im Internet recherchiert.
Es gibt sogar schon Eco Geschirrspüler mit weniger als 10 Litern Verbrauch, die auch weniger als 1 kWh pro Reinigung benötigen. Zusätzlich können wir sie an die Warmwasserleitung unserer thermische Solaranlage anbauen, da ja nur bei 50°C gespült wird. Das ist auf jeden Fall wieder ein großer Schritt in Richtung ökologisch sinnvoller Nutzung.